Gesetze und Normen

Trinkwasser ist die Lebensgrundlage für die Menschen und sollte daher vor allem eines sein: sauber. Kein Wunder, dass die Ressource eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel ist. Die Anforderungen an die Hygiene sind entsprechend hoch, die Gesetze zahlreich.

Die Vereinten Nationen haben das Recht auf sauberes Trinkwasser schon 2010 in die Charta der Menschenrechte aufgenommen. Entsprechende Leitlinien gibt es auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in Europa wurde bereits 1988 die erste Europäische Trinkwasser-Richtlinie ratifiziert. Sie wird ständig weiterentwickelt und schafft den Rahmen für das jeweilige nationale Recht, in Deutschland beispielsweise die Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Der zentrale Grundsatz der TrinkwV steht ganz am Anfang: „Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist. Es muss rein und genusstauglich sein. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn bei der Wasseraufbereitung und der Wasserverteilung mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden …“. Diese formuliert unter anderem der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in seinen Trinkwasserinformation „twin“. Weitere Normen und Regelwerke, die in diesem Zusammenhang bedeutend sind, finden Sie in der Infobox.

Betreiber von Trinkwasser-Anlagen haben die Pflicht, regelmäßig die Trinkwasserqualität zu kontrollieren und bei hygienischen Auffälligkeiten eine Gefährdungsanalyse vornehmen zu lassen.

Wichtige Normen und Regeln rund um die Trinkwassergüte