Megapress: Pressen statt Schweißen

Um schwarze Stahlrohrleitungen zu verbinden musste bisher fast immer geschweißt werden. Mit den Pressverbindern des Systems Megapress bietet Viega für die Stahlrohrinstallation nun eine Lösung, die sicherer, leichter und wirtschaftlicher ist.

Zwar ist das Schweißen von Stahlrohren keine schlechte Verbindungsmöglichkeit. Die Installation selbst ist jedoch nicht einfach. Ein hoher zeitlicher Aufwand, Brandgefahr und die große körperliche Beanspruchung machen das Schweißen wirtschaftlich unattraktiv. Schwere Gasflaschen und Schweißgeräte müssen bewegt werden – eine körperliche Herausforderung, vor allem wenn eine Leitung nicht auf Augenhöhe, sondern in mehreren Metern Höhe geschweißt werden muss. Und an den schwer zugänglichen oder verwinkelten Stellen hilft dann meist nur Spiegelschweißen, um überhaupt an die Verbindungsstelle zu gelangen (Abb. 1).

Sofort voll belastbar, keine Warte- bzw. Abkühlzeit

Hingegen ist die Verbindung von Stahlrohrleitungen mit Viega Megapress einfacher und in wenigen Arbeitsschritten erledigt (Abb. 2 bis 4). Für die Installation ist dabei nicht entscheidend, welche Stahlrohr-Wandstärke verarbeitet wird, solange die Rohre der DIN EN ISO 6708 oder DIN EN 10220/10255 entsprechen. Das Ergebnis ist eine sichere und garantiert dichte Verbindung, die sofort voll belastbar ist. Abkühlzeiten oder gar eine Brandwache, wie beim Schweißen oftmals notwendig, können entfallen.

Bis zu 60 % schneller fertig

Aber die Presstechnik ist nicht nur sicherer und leichter, sondern auch deutlich wirtschaftlicher. Im Vergleich zum Schweißen spart der Installateur nämlich bei einer Installation mit Viega Megapress bis zu 60 % Montagezeit. Auch andere Methoden wie Gewinde-, Rollnut- oder Kupplungsverbindungen sind deutlich zeitintensiver als die kalte Presstechnik.

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