Mehr als nur ein Austausch von Produkten

Die Ausgangssituation: Ein funktional eingerichtetes Badezimmer mit - aus heutiger Sicht – noch viel Luft nach oben. (Foto: Viega)

Bildergalerie

Vollständige Beschreibung

Fachmedien

Attendorn, 26.10.2016

Die Sanierung eines Badezimmers ist eine komplexe Aufgabe. Nicht selten findet der Badplaner kleine Räume, ungünstige Grundrisse oder enge bauliche Gegebenheiten vor. Demgegenüber steht der Wunsch der Bauherren nach einem modernen, zukunftsfähigen Bad, das auch im fortgeschrittenen Alter ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Wie ein Badplaner allen Anforderungen gerecht wird, zeigt das SHK-Unternehmen Vervoorts aus Kranenburg.

Badprofi Ulrich Vervoorts weiß, dass der von den Bauherren gewünschte Komfort oft nur durch eine neue, clevere Raumaufteilung erreicht werden kann. An erster Stelle steht für ihn eine individuelle Badarchitektur, gefolgt von Produkten, die neben einwandfreier Funktion auch mit edlen Materialien und einem herausragenden Design punkten können. Kurz und knapp: Es geht um eine emotionale Badgestaltung. Wie die gelingen kann, zeigt ein Praxisbeispiel, bei dem in nur vier Wochen ein Badezimmer unter der Dachschräge in ein beeindruckendes Traumbad verwandelt wurde.

Flexibilität vor der Wand

Zunächst teilte der Badplaner mit Hilfe des Vorwandsystems Steptec von Viega das elf Quadratmeter große Badezimmer in separate Funktionsbereiche auf: Waschplatz-, WC-, Bade- und Duschzone. Die Montageschienen wurden dafür vor Ort mit der Schienenstanze passgenau abgelängt sowie mit wenigen Handgriffen mittels Systemverbinder montiert und anschließend an Boden, Wand und Decke verankert. Das Vorwandsystem Steptec arbeitet mit zwei Komponenten, Vorwandschiene und Verbinder, wobei der Verbinder ein Allroundtalent ist. Er meistert nicht nur Standard-Montagesituationen im Winkel von 45 Grad oder 90 Grad, sondern lässt sich auch an Dachschrägen flexibel installieren. Dafür sorgt ein Gelenk, das bei Bedarf zusätzlich zum Verbinder eingesetzt werden kann. 

In unserem Beispiel nimmt die Vorwandkonstruktion als Raumtrenner die Badewanne sowie auf der Rückseite WC und Dusche inklusive sämtlicher Verrohrung auf. Schöner Nebeneffekt: Die Vorwand verhindert einen direkten Blickkontakt zum WC.

Das in kleinen Badezimmern weit verbreitete Stauraum-Problem löste der Sanierungsprofi, indem er die Hohlräume im Vorwandsystem ausnutzte und WC-Bürstengarnitur sowie Toilettenpapierhalter integrierte.

„Für uns“, resümiert Ulrich Vervoorts, „liegen die Vorteile der Vorwandinstallation insbesondere in den optimierten Bauabläufen. Dazu zählt zum Beispiel die hohe Flexibilität vor der Wand, sei es bezogen auf die baulichen Gegebenheiten, sei es mit Blick auf Sonderwünsche der Kunden. Hervorzuheben sind aber auch die kürzeren und vor allen Dingen für die Bauherren festen Bauzeiten.“

Funktionalität und Design

Die bodengleiche Dusche bietet durch ihren passgenauen Einbau auch in einem Dachschrägenbad ausreichend Bewegungsfreiheit und Standfläche. Optisch öffnet sie den Raum und ist mit ihrem schwellenlosen Übergang in den Duschbereich eine geradezu prädestinierte Lösung für zukunftsfähige Badezimmer.

Dezent an der mittelhohen Vorwand platziert, integriert sich die Advantix Duschrinne harmonisch in die Bodengestaltung. Das modulare Baukastensystem der neuen Viega Duschrinne besteht aus zwei Grundkörpern in fünf Längen. Außerdem stehen drei Abläufe, Montagefüße in zwei unterschiedlichen Höhen, drei Rahmenausführungen und fünf verschiedene Roste zur Auswahl. Alle Bauteile können dabei problemlos miteinander kombiniert werden. Badplaner Ulrich Vervoorts entschied sich für die Wandvariante mit flachem Ablauf und wählte einen Rahmen aus Edelstahl in Verbindung mit einem Designrost aus schwarzem Einscheibensicherheits-glas.

Den Bauherren war es darüber hinaus wichtig, den im gesamten Haus vorherrschenden Einrichtungsstil in Schwarz/Weiß auch auf das Badezimmer zu übertragen. Diese Vorgabe wurde in jeder Hinsicht umgesetzt – selbst die Betätigungsplatte am WC nimmt das Farbkonzept auf, indem sie in der Farbe Parsol/Schwarz in Kombination mit den weißen Fliesen eingesetzt wurde. Ein schöner Zusatzeffekt: Die Betätigungsplatten aus der Visign for Style-Serie lassen sich auch fliesenbündig montieren. Möglich macht es ein optional erhältlicher Einbaurahmen mit dem der Grundkörper der Betätigungseinheit in der Wand verschwindet. Der Rahmen lässt sich dabei auf die unterschiedlichen, handelsüblichen Fliesenstärken anpassen und die eigentliche Betätigungsplatte kann exakt fliesenbündig eingesetzt werden.

Fazit

Der Bauherr erwartet heute deutlich mehr von seinem Badezimmer als in früheren Zeiten - auch in der Sanierung. Das Bad soll jeden Komfort bieten, gut aussehen und trotzdem pflegeleicht sein. Die Firma Vervoorts konnte dem Kunden bislang für jede Anforderung eine Lösung bieten – auch dank Viega, wie Ulrich Vervoorts unterstreicht: „Wir arbeiten bereits seit über 20 Jahren mit den Produkten von Viega und konnten uns immer auf das Know-how sowie den Servicegedanken der Firma verlassen. Beratende Unterstützung ist im Hause Viega eine Selbstverständlichkeit.“ 


Zum Unternehmen

Über 4.000 Mitarbeiter beschäftigt die Viega Gruppe heute weltweit und gehört zu den führenden Herstellern von Installationstechnik für Sanitär und Heizung. An zehn Standorten wird am nachhaltigen Viega Erfolg gearbeitet. Die Produktion konzentriert sich in vier deutschen Werken. Spezielle Lösungen für die jeweiligen lokalen Märkte entstehen in McPherson/USA, Wuxi/China sowie Sanand/Indien. Die Installationstechnik als Kernkompetenz wirkt dabei konstant als Wachstumsmotor. Neben Rohrleitungssystemen gehört zum Produktprogramm Vorwand- und Entwässerungstechnik. Das Sortiment umfasst rund 17.000 Artikel, die nahezu überall zum Einsatz kommen: in der Gebäudetechnik ebenso wie in der Versorgungswirtschaft oder im industriellen Anlagen- und Schiffbau.

1899 erfolgte die Gründung des Familienunternehmens in Attendorn. Bereits in den 60er Jahren wurden die Weichen für die Internationalisierung gestellt. Heute kommen Produkte der Marke Viega weltweit zum Einsatz. Der Vertrieb erfolgt überwiegend durch eigene Vertriebsorganisationen in den jeweiligen Märkten.