Ob Wohngebäude oder Industrieunternehmen, Energieversorgung, Gesundheitsvorsorge oder Verkehr: Die Welt von morgen wird digital auf das Engste vernetzt sein. Entsprechend zählen Rechenzentren europaweit zu den wichtigsten Infrastrukturinvestitionen der kommenden Jahre. Welches Potenzial daraus resultierend die nächste Generation von Rechenzentrums- und Quartiersprojekten bietet, war Thema eines mit hochkarätigen Referenten besetzten Fachforums, das Systemanbieter Viega gemeinsam mit PISA am 27. Oktober 2026 im Seminarcenter „Viega World“ veranstaltete.
Für die rund 130 teilnehmenden Entwickler und Planer, Betreiber, Investoren, Projektentwickler, Bauträger, Energieversorger, Fachhandwerksunternehmer und Kommunalvertreter standen dabei zunächst Betrachtungen zu Marktentwicklungen und zur frühzeitigen Zusammenarbeit aller beteiligten Interessengruppen im Fokus. Aus diesem eher allgemeinen Überblick heraus wurde anschließend unmittelbar die Brücke zum konkreten Handeln und zur Erschließung der Marktpotenziale geschlagen, die sich daraus für die gesamte Baubranche und ihre Akteure ergeben. Das Themenspektrum spannte sich dabei von der nachhaltigen Nutzung der Abwärme aus Rechenzentren in kommunalen Nahwärmenetzen über den Einfluss internationaler Standards auf die Planung, Vergabe und Projektabwicklung von Rechenzentren bis hin zu projektspezifischen Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung (TGA). Dazu gehörte insbesondere die energieeffiziente Kühlung der Rechenzentren über wassergeführte Systeme, um wirksam die hohen Wärmelasten während des Betriebs der Großrechner zuverlässig abzuführen.