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Prestabo

Allgemein

Pressverbindersystem mit Pressverbindern und Rohren aus unlegiertem Stahl 1.0308 (E235), nach DIN EN 10305‑3, außen galvanisch verzinkt mit einer Zinkschichtdicke von 8–15 µm (blau chromatiert).

Pressverbinder
Alle Größen mit SC‑Contur – bei der Montage versehentlich nicht verpresste Verbindungen werden beim Befüllen der Anlage sichtbar. Die SC‑Contur ist zertifiziert und erfüllt die Anforderungen des DVGW-​Arbeitsblatts W 534, Pkt. 12.14, Verbinder mit Zwangsundichtigkeit.
Bei Dichtheitsprüfungen mit Wasser gewährleistet Viega das Erkennen unverpresster Verbindungen im Druckbereich von 0,1 MPa–0,65 MPa, bei trockener Dichtheitsprüfung mit Druckluft oder inerten Gasen von 22 hPa–0,3 MPa.

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    Kennzeichnung
    rotes Symbol (um eine Verwechslung mit Sanpress Inox (Edelstahl)-Artikeln zu vermeiden) »Nicht für Trinkwasser-​Installationen«

    Prestabo

    Dicht­elemente
    EPDM

    Dimensionen
    Standardgrößen: d 12; 15; 18; 22; 28; 35; 42; 54
    XL-​Größen: d 64,0; 76,1; 88,9; 108,0

    Prestabo-Systemrohr-​Varianten
    • Systemrohr aus unlegiertem Stahl mit der Werkstoff-​Nr. 1.0308 (E235), nach DIN EN 10305‑3 außen galvanisch verzinkt.
    • Systemrohr aus unlegiertem Stahl mit der Werkstoff-​Nr. 1.0308 (E235), nach DIN EN 10305‑3 außen galvanisch verzinkt mit einer Kunst­stof­fum­man­te­lung aus Polypropylen (PP) in weiß (RAL 9001).
    • Systemrohr aus unlegiertem Stahl mit der Werkstoff-​Nr. 1.0215 (E220), nach DIN EN 10305‑3 innen und außen sendzimirverzinkt.

    Anwendungs­bereiche
    Heizungsanlagen
    Industrie- und Anlagenbau
    Sprinkleranlagen (sendzimirverzinktes Rohr)
    Druckluftanlagen (sendzimirverzinktes Rohr)
    Solaranlagen mit Flachkollektoren
    Solaranlagen mit Vakuumkollektoren (nur mit FKM-​Dicht­element)
    Kühlwasserleitungen

    Die Nutzung des Systems für andere als die beschriebenen Einsatzbereiche und Medien muss mit dem Viega Service Center abgestimmt werden.

    Betriebsbedingungen mit EPDM-​Dicht­element
    • Betriebstemperatur max. 110 °C
    • Betriebsdruck max. 1,6 MPa (PN 16)

    Hinweis Einsatzgrenzen Heizungslanlagen
    VDI 2035 und DIN EN 12828 beachten!

    Verwendung von Presswerkzeugen
    Die Funktionssicherheit der Viega Pressverbindersysteme hängt in erster Linie vom einwandfreien Zustand der verwendeten Press­maschinen und Presswerkzeuge ab. Für das Herstellen von Press­verbindungen empfehlen wir deshalb die Verwendung von Viega Presswerkzeugen und deren regelmäßige Kontrolle durch autorisierte Servicestellen.

    Technische Daten
    Pressverbinder und Bauteile werden kontinuierlich optimiert. Bei Bedarf sind die aktuellen Z- und Einbaumaße dem Downloadbereich der Viega Homepage zu entnehmen: viega.de/downloads

    Lagerung und Transport
    Um die einwandfreie Qualität der Prestabo-Stahlrohre zu gewährleisten, sind folgende Punkte bei Transport und Lagerung zu beachten:
    • Verpackungs- und Schutzfolien (nur bei PP-​ummantelten Rohren) erst unmittelbar vor der Verwendung entfernen.
    • Die Rohrenden müssen bei der Anlieferung mit Schutzkappen verschlossen sein.
    • Rohre nicht direkt auf der Rohdecke lagern.
    • Rohroberflächen nicht mit Schutzfolien oder Kunststoffen bekleben.
    • Beim Be- und Entladen Stahlrohre nicht über Ladekanten ziehen.

    Schutz vor Außenkorrosion
    Prestabo-Rohre und -Verbinder sind außen mit einer Verzinkung geschützt. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit (Kondenswasser, Niederschläge während der Bauphase, Putz- und Spritzwasser etc.) oder korrosiv wirkenden Baustoffen (Spachtelmassen, Ausgleichsestriche etc.), kann diese Zinkschicht jedoch keinen dauerhaften Schutz vor Außenkorrosion bieten. Folgende Schutzmaßnahmen werden empfohlen:
    • Verwendung geschlossenzelliger Dämmschläuche bei sorgfältiger Abdichtung aller Stoß- und Schnittkanten durch geeignete Verklebung.
    • Feuchtigkeitsschutz der verlegten Rohrleitungen durch Trennfolien im Fußbodenaufbau.
    • Verlegung der Rohrleitungen außerhalb der feuch­tig­keits­ge­fähr­de­ten Bereiche.
    • Bei häufigen Reinigungen des Fußbodens mit Wasser und/oder Reinigungs-/​Desinfektionsmitteln z. B. in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern sind sichtbare Heizkörperanschlüsse aus dem Boden zu vermeiden; Anschlüsse aus der Wand erleichtern die Reinigungsarbeiten und schließen zusätzliche Korrosionsrisiken aus.
    • Bei Heiz­kör­pe­r­an­schlüs­sen aus dem Boden ist ein fachgerechter Korrosionsschutz und eine fachgerechte Versiegelung der Fugen sicherzustellen. Sonst besteht die Gefahr, dass Putzwasser eindringt, welches die Dämmung durchfeuchtet und somit ein Korrosionsrisiko darstellt.

    Kann durch die beispielhaft zuvor genannten Maßnahmen kein dauerhafter Schutz vor Feuchtigkeit sichergestellt werden oder liegen Einsatzbereiche mit besonderen Anforderungen wie z. B. in Kühlkreisläufen vor, ist ein lückenloser, äußerer Korrosionsschutz aufzubringen, der mögliche korrosionsfördernde Einflüsse sicher verhindert.

    Weitere detaillierte Informationen und Anwendungsbeispiele befinden sich im Praxishandbuch und im Internet.

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