OEE verbessern: 4 Versteckte Effizienzbremsen in industriellen Rohrleitungen
Die Gesamtanlageneffektivität (OEE) ist die zentrale Kennzahl für die Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie. Während der Fokus oft auf der Optimierung der Produktionsmaschinen liegt, wird die versorgende Infrastruktur häufig vernachlässigt. Ein Fehler, der teuer werden kann. Denn in den Rohrleitungsnetzen für beispielsweise Druckluft, Kühlwasser oder technische Gase lauern oft große, unentdeckte Effizienz-Blockaden.
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Drei Säulen der OEE
Verfügbarkeit: Wie viel Zeit läuft die Anlage im Vergleich zur geplanten Produktionszeit? (Verluste durch Stillstände)
Leistung: Wie schnell produziert die Anlage im Vergleich zur maximal möglichen Geschwindigkeit? (Verluste durch reduzierte Taktzahlen)
Qualität: Wie viele produzierte Teile entsprechen den Qualitätsstandards? (Verluste durch Ausschuss und Nacharbeit)Ein OEE-Wert von 100 % bedeutet, dass eine Anlage ohne Ausfallzeiten, ohne Leistungsverluste und ohne Ausschuss produziert. Ein Wert von 85 % gilt bereits als Weltklasse. Die OEE deckt somit schonungslos alle Effizienzverluste auf und ist der wichtigste Hebel zur Steigerung der Profitabilität.