Wie kann Stagnation nun konkret vermieden werden? Die Lösung hängt stark von der Größe der Anlage ab.
Bei kleinen Anlagen, wie in Laboratorien, kann eine durchgeschleifte Installation (Ringleitung) eine Option sein, besonders für Augenduschen. Dabei wird die Zuleitung zur Notdusche in den Kreislauf einer regelmäßig genutzten Entnahmestelle eingebunden. „Bei Körperduschen stößt dieses Prinzip jedoch an seine Grenzen“, schränkt Dr. Schauer ein. „Der geforderte Volumenstrom von 60 bis 100 Litern pro Minute lässt sich technisch nicht über eine herkömmliche, in eine Trinkwasserinstallation eingebundene Ringleitung realisieren.“ Mehr über die Einrichtung von Notduschen mit Trinkwasserqualität erfahren Sie in einem Blogbeitrag zu diesem Thema.
Bei großen Industrieanlagen ist die Abtrennung des Systems der Standard. Hier ist die einzige Lösung, die Leitungen regelmäßig und konsequent zu spülen. „Hier kommen automatisierte Spülsysteme wie das Spülventil universal ins Spiel, die auch in großen Nennweiten für den regelmäßigen Wasseraustausch sorgen“, erläutert Dr. Schauer. „Genau das unterstreicht den Anspruch von Viega: Wir liefern nicht nur die passenden Rohrleitungssysteme, sondern bieten auch die Expertise für die Planung einer sicheren und hygienischen Gesamtlösung. Wir machen uns Gedanken über die Details, die oft übersehen werden.“